Mein Burnout - Tagebuch 

Mein Name ist Jens Nolte und ich war selbst vom Burnout betroffen. Aber, der Reihe nach.

Von Burnout keine Spur

 

Im Sommer 2010 war meine Welt noch vollkommen in Ordnung. Ich stand auf der Sonnenseite des Lebens, hatte Erfolg im Beruf und auch privat lief alles nach Plan. Meinem Plan. Zumindest solange, bis ich spürte, dass irgendetwas mit mir nicht stimmte.

Daran, dass sich ein Burnout in mir anbahnen könnte, dachte ich nicht.

 

Der Beginn meiner Burnout Depression

 

Als dann, im Oktober / November 2010, nicht nur mein Körper, sondern auch meine Gedanken begannen, verrückt zu spielen, bekam ich Angst. Angst, vor mir selbst. Angst, dass mich das Treiben in meinem Kopf, der Gedanke mir etwas anzutun, mich umzubringen, in den Tod führen würde. Und diese Angst lähmte mich.

 

Fest in den Händen des Burnouts

 

Anfang 2011 musste ich mir schweren Herzens eingestehen, dass mein bisheriges Leben aus den Fugen geraten und ich auf meinem bisherigen Weg gescheitert war. Doch, wie ich diesem Klammergriff der Angst und der lebensbedrohlichen Gedanken entfliehen sollte, wusste ich nicht.  Dennoch kämpfte ich.

 

Mein Weg aus dem Burnout

 

Am 11. März 2011, also gut neun quälende Monate nachdem alles begann, war ich bereit, mein Leben hinter mir zu lassen, aufzugeben, dem Burnout den Sieg zuzugestehen. Dies war der Tag, an welchem ich IHM, den ich zunächst den „Puppenspieler“ nannte, erstmals begegnet bin. Eine Begegnung mit Folgen. ….

 

Das Buch

 

Ich habe über diese Zeit ein Tagebuchbuch geschrieben, in welchem ich von meinen Erlebnissen, Gedanken und Gefühlen, insbesondere jedoch von meinem Weg aus dieser Lebenskrise berichte.

 

Wollen auch Sie den Burnout besiegen, oder einfach nur verstehen, was in einem depressiven Menschen vorgeht?

 

Dann zögern Sie nicht, sondern lassen Sie sich von meinem Buch inspirieren. ...

Blick ins Buch ...

(Dies ist ein Link zur Leseprobe)

Aktuelle Rezensionen

Feedback einer Leserin vom 04.01.2017:

"Ich bin Sozialpädagogin und außerdem selbst "jung, erfolgreich und beliebt", als ich "unerwartet ins Burnout" gerutscht bin. Aufgrund meines Berufes habe ich mich schon früher aus fachlicher Sicht mit Burn Out beschäftigt, jedoch nie vertieft, da es nicht mein Arbeitsschwerpunkt war. Als "Betroffene" habe ich nun angefangen, mich intensiver mit der Thematik zu beschäftigen. So stieß ich neben einigen Fachbüchern auch auf das Buch "Die Zeit des Puppenspielers" von Jens Nolte. Dieses Buch hat mir sehr viel Mut gegeben und hat mich besonders bewegt. Meines Erachtens kann man Burn Out nicht besser in Worte fassen. Auf unglaublich authentische und brutal (in positivem Sinne) ehrliche Weise erhält man Einblicke, wie es einem Menschen in dieser Situation geht und das in vielerlei Hinsicht: neben den Einblicken in die Gefühlswelt des Betroffenen wird außerdem deutlich, was für Folgen Burn Out hat: die Vereine werden zur Last, im Urlaub kann man nicht einfach so abschlaten, die Beziehung/Ehe wird auf die Probe gestellt, soziale Kontakte sind plötzlich unglaublich anstrengend etc..

Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre! Sowohl für Betroffene aber auch für Angehörige! Den Betroffenen gibt es unglaublich Mut und Angehörigen hilft es, das Verhalten besser zu verstehen. Ein Buch mit sehr viel Gänsehautmomenten."

 

Aus der Zeitschrift Family NEXT - Ausgabe 6/2016 November - Dezember:

Zitat:
KRISENHAFTE ZEITEN
"Im Juli 2010 war die Welt noch in Ordnung. Ich stand auf der Sonnenseite des Lebens ..." 
Knapp ein Jahr später: "Am späten Nachmittag des heutigen Tages kann ich nicht anders, als meine Laufkleidung anzuziehen und davonzurennen. Hauptsache weg von - ja von wem oder was?" So beschriebt der Autor den Anfang einer krisenhaften Zeit. Aber er spürt: Da ist jemand, der die Fäden in den Händen hält. Wer ist er und kann er ihm vertrauen?
Im Tagebuchstil beschreibt Jens Nolte die krisenhaften, auch für seine Frau sehr schwierigen Zeiten, ehrlich. Immer wieder formuliert er eine Erkenntnis des Tages. So am 20. April: "Es macht keinen Sinn, mich gedanklich mit Hätte-wäre-wenn-Dingen zu beschäftigen. Reine Energieverschwendung, die mich kein bisschen weiterbringt, sondern eher verunsichert."
Ein ermutigendes Buch, auch wenn der Titel nicht gleich auf den Inhalt schließen lässt - aber der Untertitel.

TV-Auftritte

Zu Gast in der Sendung BÜCHERZEIT (Dies ist ein Link)

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